
Unser Dorf — Loitzschütz
Loitzschütz ist ein kleiner, ländlich geprägter Ort im Burgenlandkreis. Der Name verweist auf einen wendischen (slawischen) Ursprung — die Region wurde bereits vor vielen Jahrhunderten besiedelt. Urkundlich erwähnt wird Loitzschütz erstmals im Jahr 1266.
Heute ist Loitzschütz ein Ortsteil der Gemeinde Gutenborn und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Droyßiger-Zeitzer Forst. Was den Ort bis heute prägt, ist der enge Zusammenhalt seiner Bewohnerinnen und Bewohner — ein lebendiges Dorfleben, das der Dreschfestverein das ganze Jahr über mitgestaltet.
Loitzschütz und seine Ortsgeschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Loitzschütz im Jahr 1266. Die altsorbischen Ortsgründer fanden hier ideale Bedingungen vor: Am Beginn eines Bachlaufs stand reichlich frisches, sauberes Quellwasser zur Verfügung — und die sumpfreiche Geländemulde bot zugleich natürlichen Schutz vor feindlichen Übergriffen.
Das Dorf liegt am Westeingang von Schellbach her auf etwa 290 m ü. NN, unweit der heutigen Bundesstraße B2. An der früheren Kirchhofmauer soll bis 1935 eine Höhenangabe von 288 m angebracht gewesen sein; die Meßtischkarte Langenberg von 1919 verzeichnet für die erste Kreuzung am Dorfrand von Nedissen aus 288,6 m ü. NN. Im Volksmund heißt der Ort bis heute schlicht „Lietsch“.
Loitzschütz in Zahlen & Fakten
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